Die Pflastersteine sind für weniger belastete Flächen, für Fußwege, Terrassen, Wege ums Haus, zur Laube usw. geeignet. Sie sind nur zum Begehen bestimmt.
- Das überschüssige Erdreich abtragen und die Fläche mit einer Rüttelplatte verdichten, um die richtige Tragfähigkeit des Untergrunds zu erzielen.
- An den Rändern die Aushebung vertiefen, um ein Fundament für das Verlegen eventueller Randsteine errichten zu können. • Auf das verdichtete Erdreich eine Unterschicht aus Gestein mit einer Korngröße von 8–16 auftragen und erneut mit Rüttelplatte verdichten.
- Nach dem Verdichten muss die Unterschicht aus dem Gestein eine Höhe von mindestens 200 mm haben. • Auf die verdichtete Unterschicht wird nun ein Gesteinsbett mit einer Korngröße von 2–5 mm aufgebracht. Auch das Bett muss verdichtet, nachgefüllt und mit einer Zuglatte auf eine Höhe von 30-40 mm gebracht werden. Die Unterschichten werden im Gefälle der zukünftigen Fläche angelegt.
- Die Pflastersteine verlegen wir auf der ganzen Breite zwischen den Randsteinen und um das Muster einzuhalten, können wir über die gepflasterte Fläche eine Schnur spannen. Wir verlegen entgegen dem Gefälle der gepflasterten Fläche und grundsätzlich vom verlegten Pflaster aus, damit wir nicht auf die vorbereitete Fläche treten.
- Die Betonpflastersteine werden auf gar keinen Fall mehr mit der Rüttelplatte verdichtet, um die Steine in eine Ebene zu bringen, wird ein Gummihammer verwendet, mit dem die Steine leicht festgeklopft werden.
- Das ideale Gerät zum Trennen von Betonpflastersteinen ist ein Winkelschleifgerät mit einer hochwertigen Schleifscheibe. Die Schnittflächen sofort nach dem Schneiden mit sauberem Wasser reinigen, damit auf dort keine Staubreste verbleiben.
- Fugen mit sauberem, feinem Sand mit einer Korngröße von 0-1 mm ohne Unreinheiten, Erd- und Kalkteilen füllen, um eine Verunreinigung oder ein eventuelles Ausblühen in Zukunft zu verhindern. Den Sand mit einem Besen in die Fugen ehren und das Verfugen bei Bedarf zwei bis drei Wochen nach dem Verlegen des Pflasters wiederholen. Das Verfugen erfolgt nur auf einer trockenen Oberfläche der Pflastersteine und mit trockenem Fugenmaterial.
- Es muss daran erinnert werden, dass die Pflastersteine aus Beton bestehen, daher sollten sie je nach Verwendung zur Verhinderung einer Verschmutzung und für eine bessere Pflege mit einem geeigneten Schutzmittel imprägniert werden. Die Imprägnation gemäß der Anleitung des Herstellers ausführen. Das Pflaster sollte mindestens 2 % Gefälle haben, um das Oberflächenwasser vom Gebäude wegzuleiten. Das Pflaster soll das Bauwerk unter dem Niveau der waagerechten Wassersperre berühren (unterhalb des Sockels), damit die Wände nicht durch Feuchtigkeit vom Pflaster beschädigt werden. Pflastersteine und Pflasterbett besser durch eine Kuppelfolie von Wänden abtrennen.





