MAUER
Für den Bau der Mauer werden 18 optisch unterschiedliche Teile in drei Größen verwendet (kurz 15,5 x 10,8 cm, mittelgroß 23,5 x 10,8 cm und lang 39 x 10,8 cm). Wir empfehlen eine maximale Mauerhöhe von 80 cm.
SÄULE
Für den Bau einer Säule mit den Maßen 32 x 32 cm werden 8 optisch verschiedene volle Stücke mit einer Größe von 24 x 10,8 cm und 2 optisch unterschiedliche Säulenstücke mit Ausschnitt für den Anschluss an die Mauer verwendet. Wir empfehlen eine maximale Säulenhöhe von 180 cm.
- UNTERGRUND
Der Bau des Zauns erfolgt auf einem festen Betonfundament gemäß der Baunorm, mit einer Breite von 30-35 cm. Anschließend wird das Fundament mit einem Asphaltstreifen (IPA) beklebt. An der Stelle, an der Säulen geplant sind, bohren wir Öffnungen für die Stahlbetonarmierung (Roxor) vor.
- KLEBEN
Vor dem eigentlichen Verkleben der Säulen- und Mauerteile legen wir diese so zurecht, wie wir sie zu einzelnen Reihen des Zaunsystems zusammenfügen und kleben wollen, und dies außerhalb der Zaunfläche. Auf diese Weise geht es schneller und einfacher. Bei diesem „Probelauf“ überlegen wir uns, wie wir die Teile anordnen wollen, ohne dass sich das Muster wiederholt (wir können die Teile auch „auf den Kopf“ stellen). Die Mauerteile müssen so angeordnet sein, dass die seitlichen Verbindungen der vorderen und der hinteren Reihe nicht beieinander liegen, sondern sich auf die Wand des gegenüberliegenden Teils stützen. Auf diese Weise überdecken sich die einzelnen Verbindungen, was die Festigkeit der Mauer gewährleistet. Für das gegenseitige Verkleben der Teile empfehlen wir einen flexiblen Zementkleber, der in angemessener Menge aufgetragen wird, wobei kein Kleber nach außen gedrückt werden soll. Wenn aus Versehen Klebstoff auf die Verblendsteine gelangt, entfernen wir diesen sofort, z. B. mit einer Drahtbürste. Klebstoff tragen wir nur auf die Verbindungsteile auf.
Zuerst kleben wir die erste Reihe aus Säulenstücken und anschließend fügen wir die erste Reihe Mauerstücke an. An der Stelle des Maueranschlusses Teile mit Ausschnitt verwenden. An den Stellen, an der die Mauer nicht weiter verbunden wird, zum Beispiel nach der 3.–4. Reihe oder bei der letzten, abschließenden Säule verwenden wir nur noch volle Säulenstücke.
Blick auf die Zusammensetzung des Zaunsystems von oben:
Nr. 1 bezeichnet die Verbindung der Mauerstücke in drei Längen
Nr. 2 bezeichnet die vollen Säulenstücke
Nr. 2 bezeichnet die Säulenstücke mit Ausschnitt
Weiter Mauer- und Säulenteile verlegen, dabei die horizontale und auch die Längsebenheit mit einer Wasserwaage prüfen. Vor dem Verlegen des nächsten Säulenstücks die inneren Ecken mit Kleber einstreichen, um das Herauslaufen des Betongemischs zu verhindern, mit dem die Säulen später ausgegossen werden. Nach dem Abschluss des Aufbaus und dem Trocknen des Klebstoffs (wir empfehlen nach 24 Stunden) gießen wir die Säulen mit einem Betongemisch aus, max. bis zu einer Höhe von 100 cm auf einmal. Das Bauwerk mit dem Aufkleben der Säulen- und Mauerabdeckplatten abschließen. Beim Kleben der Mauerabdeckplatten entfernen wir den überschüssigen Klebstoff, der aus den Verbindungen gedrückt wurde, nach dem Aushärten mit einem Spachtel und säubern die Stellen mit einer Drahtbürste.
- HYDROPHOBISIERUNG
Nach dem Verputzen und Aushärten der Klebeverbindungen empfehlen wir die Behandlung mit einem Hydrophobisierungsmittel für Betonprodukte. Zum Beispiel Lukofob 39 verdünnt mit Wasser im Verhältnis 1:10 (1 Teil Lukofob und 10 Teile Wasser). Eine solche Behandlung mit einer Schicht schützt die Oberfläche und erleichtert die Reinigung für einen Zeitraum von ungefähr 5–7 Jahren.
Zum Schluss füllen wir den Zaun mit einer Füllung nach eigenen Wünschen.





